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| Graz setzt auf E-Mobilität | >> mehr... | Die Grazer Frühjahrsmesse steht diesmal ganz im Zeichen der „E-Mobilität": Bei der Sonderausstellung „e-mobility" können die BesucherInnen noch bis Sonntag Elektroautos und -fahrräder testen. Neueste E-Fahrzeuge, die bisher nur am Autosalon in Genf zu sehen waren und erst im Herbst auf den Markt kommen, sind ebenfalls dabei. Neu ist auch der neue Hybridbus der Stadt Bus, den man ebenfalls bereits besichtigen kann
Wie der Weg zu einer E-Stadt aussehen kann, welche Fahrzeuge bereits jetzt am Markt sind, was sich international tut im Bereich der Elektromobilität, was zu beachten sein wird... über diese und ähnliche Fragen wurde am Donnerstag im Tagungszentrum der Messe Graz mit internationale Experten diskutiert. Nach der Eröffnung durch Vizekanzler DI Josef Pröll, Landesrätin Mag.a Kristina Edlinger-Ploder und Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl wurde im Messezentrum rege diskutiert.
Am Nachmittag fasste Bürgermeister Mag. Siegfried Nag mit einigen der Referenten und Diskussionsteilnehmer die ersten Ergebnisse bei einer Pressekonferenz zusammen. Der größte Wunsch dazu: Graz soll E-Mobilität-Hauptstadt werden. Dazu sollen Partner, wie die GRAZ AG, die ESTAG, APCOA, Spar etc. ins Boot geholt werden. Das Stromtankstellennetz in Graz soll bereits bis Ende 2010 auf 50 Ladestationen rweitert werden, es soll E-Mobilität-Pakete für KundInnen der ESTAG und der GVB geben, in der Steiermark gebaute E-Fahrräder sollen zu günstigen Preisen angeboten werden usw. Mit dem großen Ziel, den Einstieg in die Elektromobilität so leicht und verlockend als nur möglich zu machen.
Bürgermeister Nagl: „Die Bevölkerung muss Umdenken lernen und auf die E-Fahrzeuge zugehen - in dieser Beziehung ist in unserer Region einiges in Bewegung geraten!"
| | (von nauschnegg am 03.05.2010) |
| Deutschland:10 Jahre EEG - Erneuerbare-Energien-Gesetz | >> mehr... |
 | | Auf dem Weg zu einer ökologischen und sozialen Energiewende
Zehn Jahre nach Beschluss des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) am 25. Februar 2000 wurde det bahnbrechenden Erfolg gewürdigt und eine Perspektive zur Weiterentwicklung einer nachhaltigen Energiepolitik aufgezeigt.
Der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Stromverbrauch konnte innerhalb der vergangenen 20 Jahre deutschlandweit mehr als vervierfacht werden und liegt nun bei 16 Prozent.
In Deutschland konnte sich durch positive Investitionsbedingungen eine leistungsfähige Industrie der Erneuerbaren Energien etablieren, die im Jahr 2008 im Inland Umsätze von rund 29 Milliarden Euro erzielte, wovon 13 Milliarden Euro an Investitionen in die Errichtung neuer Anlagen zurückflossen.
Das Exportvolumen wuchs zwischen 2000 und 2008 von 0,5 Milliarden auf zwölf Milliarden Euro. Im Jahr 2008 zählte die Branche fast 280.000 Beschäftigte. Bis zum Jahr 2020 sind bis zu 500.000 Beschäftigte möglich.
Zahlreiche Fördergesetze anderer Staaten orientieren sich am deutschen Vorbild. Heute dient das EEG 47 Staaten als Vorbild für ihr eigenes Einspeisevergütungssystem.
Einspeisevergütung ist keine Subvention
In seiner Bundestagsrede zum zehnjährigen Bestehen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ordnete Dr. Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR e.V. und Mitglied des Deutschen Bundestags, das EEG als marktwirtschaftliches Instrument zur Schaffung eines echten Energiemarkts ein. Es schaffe überhaupt erst "die Voraussetzungen, dass künftig tatsächlich von einem Energiemarkt geredet werden kann", sagte Scheer. "Markt heißt nicht: Wenige Anbieter oder gar nur einen Monopolisten mit Millionen Kunden, sondern Markt heißt: Möglichst viele Anbieter. Deswegen ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz mit all dem, was es bewirkt hat, ein Weg zur tatsächlichen Schaffung von Energiemarktbedingungen in der Gesellschaft."
Wenn es aus ökologischen und weiteren gesellschaftlichen Überlegungen politisches Ziel bleibe, auf Erneuerbare Energien umzusteigen, müsse ein Ausgleich gegenüber der hochkonzentrierten und hochprivilegierten herkömmlichen Energieversorgung geschaffen werden, sagte Scheer weiter. "Dann bedarf es zur Herstellung von Marktgleichheit einer gesonderten Privilegierung Erneuerbarer Energien."
Scheer, der einer der "Väter" des am 25. Februar 2000 vom deutschen Bundestag verabschiedeten EEG ist, widersprach der wiederholten Behauptung, die gesetzliche Einspeisevergütung sei eine "Subvention". Dieser vorwurfsvoll verwendete Begriff sei falsch, "denn die öffentlichen Kassen sind gar nicht involviert". Bei der garantierten Einspeisevergütung handele es sich um eine "Kaufpflicht" aller Stromkunden, die im zwingenden öffentlichen Interesse liege.
Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. begrüßte die Klarstellungen des Bundes der Energieverbraucher und des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) zur Entwicklung der Strompreise, die zu Unrecht dem stetigen Ausbau Erneuerbarer Energien angelastet werden. "Für den Ausbau Erneuerbarer Energien zahlen die Verbraucher insgesamt einen Betrag, der halb so hoch ist wie die Zusatzbelastungen, die die Stromwirtschaft den Verbrauchern ohne jeden Grund im Jahr 2009 mehr als im Jahr 2006 abverlangt hat", erklärte der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Aribert Peters. BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann sagte: "Die jüngsten Strompreiserhöhungen gehen weit über das hinaus, was durch die Erneuerbare Energien zu rechtfertigen wäre."
Quellen: SPD Bundestagsfraktion, Eurosolar
| | (von nauschnegg am 08.03.2010) |
| Ökostrom-Einspeisetarife nur ein erster Schritt in die richtige Richtung | >> mehr... | Die Nachbesserung bei den Einspeisetarifen wird die über drei Jahre andauernde Flaute beim Ökostromausbau beenden. "Dies ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber kein Grund, in Jubelstimmung auszubrechen", sagt UWD-Präsident Gerhard Heilingbrunner. "Wer glaubt, nach einem Totalschaden den Wagen mit ein paar kosmetischen Korrekturen wieder flott zu bekommen, liegt falsch." Denn während die Flaute bei der Windenergie vorerst beendet sein dürfte, wird die Photovoltaik nach wie vor als Stiefkind behandelt. Der Topf für die Photovoltaikförderung von lediglich 2,1 Mio. Euro ist bereits ausgeschöpft noch bevor das Jahr so richtig begonnen hat.
Quelle: Umweltdachverband | | (von nauschnegg am 10.02.2010) |
| Weststeirer gewinnen Energie-Bundespreis | >> mehr... |
 | | Auszeichnung für ein Projekt der Firmen Nauschnegg, Ederer und Rosenberger.
1151 Projekte waren beim bundesweiten Ideenwettbewerb "Wirtschaft in der Region" eingereicht worden. Der Sieg ging nun bei der großen Abschlussgala im Wiener Messezentrum an ein Projekt aus der Steiermark: "SO SI WE Sonne und Sicherheit". Hinter diesem Namen stehen der Schwanberger Walter Ederer (Sicherheitssystemtechnik), Walter Nauschnegg aus Eibiswald (Elektro und Photovoltaik) sowie der Weizer Alois Rosenberger (Wärme- und Energiespartechnik). Das Trio will mit ihren Betrieben gesamtheitliche Lösungen aus Energie, Umwelt und Sicherheit anbieten. Kooperationen sollen forciert, Vorzeigeprojekte und Infoveranstaltungen umgesetzt werden.
Überreicht wurde der Preis von hochrangigen Personen aus der Wirtschaft wie Minister Reinhold Mitterlehner.
Quelle: KleineZeitung | | (von nauschnegg am 05.02.2010) |
| Solarstrom erreicht in Deutschland die 1%-Marke | >> mehr... |
 | | Ende 2008 betrug die in Deutschland installierte Leistung an Photovoltaik-Anlagen 5,4 Gigawatt. Der dadurch erzeugte Solarstrom lag bei rund 4,3 Milliarden Kilowattstunden, soviel wie im gesamten Bundesland Salzburg jährlich an Strom benötigt wird. Mit Ende 2009 liegt die installierte Leistung bei rund 8 Gigawatt. Die daraus erzeugte Strommenge beträgt dann rund 6,4 Milliarden Kilowattstunden und deckt damit in Deutschland einen Prozentpunkt am Bruttostromverbrauch von rund 615 Milliarden Kilowattstunden ab. Damit hat sich die Stromerzeugung durch Photovoltaik-Anlagen nicht nur einen Platz auf zahlreichen Dächern gesichert, sondern auch einen fixen Platz in der Statistik. Die jährlichen Wachstumsraten betragen seit 2006 über 60%, so dass bereits im Jahr 2020 der Anteil des Solarstroms an der Bruttostromerzeugung bei über 5% liegen wird. Rechnet man den 1%-Anteil auf den österreichischen Bruttostromverbrauch von 70,9 Milliarden Kilowattstunden um, dann läge der Anteil des Solarstroms in Österreich bei 9%. Technisch und wirtschaftlich möglich, denn die Steuereinnahmen durch die Photovoltaik-Industrie überwiegen die Förderung. Tatsächlich liegt der Anteil des Solarstroms aufgrund ungünstiger energiepolitischer Rahmenbedingungen in Österreich bei 0,05%.
Quelle: Oekonews | | (von nauschnegg am 01.12.2009) | |
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